Ein Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch die Bibel und die Kirchengeschichte: Gott sucht Kontakt zu den Menschen. Gleich zu Beginn, im Garten Eden, plaudert er munter mit Adam und Eva. Er spricht mit Noah und Abraham und gibt den Prophet:innen Aufträge und Weisungen. Jesus seinerseits redet ganz viel mit den Menschen, denen er begegnet. Er lehrt seine Jünger:innen und unterhält sich mit Sünder:innen, Pharisäer:innen und Kindern.
Gott ist offenbar gern im Gespräch mit uns Menschen. Das heißt: Wenn wir ein Gesprächsangebot machen, nehmen wir uns Gott als Vorbild. Wir sprechen mit denen, die zu uns kommen, hören ihnen zu und erzählen ihnen von dem, was uns trägt. Wir fassen also den roten Faden irgendwo an, klinken uns ein in Gottes Erfahrungssschatz und in die Begegnungen, die durch ihn möglich wurden; und werden dadurch zu Menschen, die Jesus ähnlicher werden. Große Sache!