Viele fragen sich: „Kann ich das überhaupt – Gespräche über den Glauben anleiten? Sollte ich dafür nicht Theologie studiert haben?“ Antwort: Nein! Hatten die Jünger Jesu auch nicht. Und trotzdem haben sie die Welt verändert. Es geht bei solchen Kommunikationsangeboten gerade nicht um theologische Vorträge (und wenn, dann gehören sie zum Material), sondern darum, ins Gespräch zu kommen. Und dabei ist es überhaupt keine Schande, wenn man auch von seinen eigenen Zweifeln, Unsicherheiten und Fragen spricht. Im Gegenteil, gerade dadurch wird der Glaube lebendig.
Nebenbei: Wenn eine Gesprächsgruppe an einen Punkt kommt, an dem sie auf eine bestimmte Frage gerne mal eine Antwort aus wissenschaftlich-theologischer Perspektive hören möchte, kann sie ja jederzeit eine Fachfrau oder einen Fachmann dazu einladen. Aber ihr werdet merken: Eigentlich geht es immer darum, persönliche Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen.