„Toll – ein anderer macht’s“ so werden die Anfangsbuchstaben des Wortes TEAM gerne augenzwinkernd gedeutet; meist von denen, die sich dann zurücklehnen. Wenn ihr aber einen Glaubenskurs oder ein anderes Gesprächsangebot plant, ist es tatsächlich toll, wenn es ein Team gibt, in dem jede und jeder das macht, was er oder sie gut kann. Mehr noch: Ein Team ist unverzichtbar und zwar aus folgenden Gründen:
- Die Arbeit wird auf mehrere Schultern verteilt. Es muss sich nicht eine:r um alles kümmern: Werbung, Begrüßung, Snacks und Getränke, Impulse etc..
- Menschen können ihre jeweiligen Gaben einbringen: Der eine backt gern, die andere leitet gut und der dritte hat ein Händchen für Dekoration. Wie gut, wenn man Dinge, die man nicht gut kann oder nicht gern macht, anderen überlassen kann. Sachen, die niemand gern macht, müsst Ihr dann ausknobeln 😉
- Die, die zu Eurem Angebot kommen, spüren: Das ist hier keine One-Man (oder One-Woman) Show, sondern ein Gemeinschaftswerk. Und diese Haltung strahlt aus: Kirche oder Gemeinde – das bedeutet „Lebendige Gemeinschaft“. Gut, wenn man das sieht und spürt!
- Unterschiedliche Stile, Meinungen und Haltungen tragen zu einem offeneren Austausch bei. Wenn die Menschen, die euch erleben, merken, dass es nicht die eine Meinung zu einem Thema gibt, spüren sie, dass auch sie offen mit ihren Fragen und Zweifeln umgehen können.
Eins ist dabei ganz wichtig: Es muss gleichberechtigt zugehen. Ja, vielleicht hat die eine mehr theologische Expertise und der andere weiß genau, was es heißt, gastfreundlich zu sein. Team heißt dann aber nicht, dass einer von den Expert:innen das Sagen hat und die anderen nur „Erfüllungsgehilf:innen“ sind. Achtet auf ein Miteinander auf Augenhöhe!