Die 16 Einheiten des Emmaus-Basiskurses 2.0 können in drei Teilen durchgeführt werden: Einheiten 1-7, Einheiten 8-11 und Einheiten 12-16 bilden jeweils einen Teil des gesamten Basiskurses. Anders als bei vergleichbaren Kursen, bietet Emmaus keinen langen Vortrag. Die einzelnen Einheiten sind von kurzen Impulsen und Austausch in Murmelgruppen geprägt. Kreative Elemente ergänzen die Gespräche. Emmaus setzt bei der Erfahrung der Menschen, die kommen an und entfaltet von da aus christliche Grundthemen. Mitarbeitende sitzen so im Raum verteilt, dass sie an den Gesprächen teilnehmen können. Der Kurs ist stark auf Kommunikation aller Beteiligten ausgelegt.
Ein großes Essen kann geplant werden, ist aber nicht Teil des Konzepts. Snacks und Getränke werden empfohlen. Es besteht die Möglichkeit eines Weggefährt:innen-Konzepts: Menschen, die schon länger zur Gemeinde gehören, begleiten neu hinzugekommene Kursmitglieder durch die Zeit des Kurses. Das kann je nach Bedarf intensiv sein - oder sich auf die Einladung beschränken, zusammen z.B. den Gottesdienst zu besuchen.
Gottesdienstentwürfe, die während der Zeit des Emmaus-Kurses gefeiert werden können, ergänzen das Material.
Der Basiskurs ist Teil eines 3-teiligen Gemeindeaufbauprogramms. Der erste Teil (Emmaus-Handbuch) beschäftigt sich mit der Frage, wie wir Menschen außerhalb unseres Gemeindekontextes erreichen können. Daraufhin folgt der "Basiskurs" als klassischer Glaubenskurs, dessen 15 Einheiten auch nach und nach durchgeführt bzw. auch ausgewählt angeboten werden können. Die Hauskreismaterialien bieten Einheiten fürs Weiterarbeiten.